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Ökumene in Bad Homburg

Ökumene in Bad Homburg
Ökumene in Bad Homburg

Ökumenischer Gottesdienst und Gedankenaustausch am Buß- und Bettag

Es ist bereits eine Tradition, dass St. Marien den Buß- und Bettagsgottesdienst um 19 Uhr in der Erlöserkirche mitfeiert; im Anschluß treffen sich die Mitglieder des Kirchenvorstands der Erlöserkirche und des Ortsausschusses St. Marien, sowie PGR-Mitglieder und Hauptamtliche zu einem Begegnungsabend, der abwechselnd vorbereitet wird; in diesem Jahr lädt St. Marien um 20 Uhr ins Gemeindehaus ein:

Einladung

Gemeinsam am Tisch des Herrn

Evangelische und katholische Christen können wechselseitig an den liturgischen Feiern von Abendmahl und Eucharistie teilnehmen. Zu diesem Votum ist der Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) in einer neuen Studie gekommen. Mehr als zehn Jahre wurde an dem Dokument mit dem Titel „Gemeinsam am Tisch des Herrn – Ökumenische Perspektiven bei der Feier von Abendmahl und Eucharistie“ gearbeitet. Am Mittwoch, dem 11. September 2019, stellte der Arbeitskreis die Studie im Haus am Dom in Frankfurt vor und übergab sie der Öffentlichkeit.

Heute ist ein großer Tag für die Ökumene“, sagte Bischof Dr. Martin Hein (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck). Der 65-Jährige ist seit elf Jahren bischöflicher Vorsitzender des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen und hat die Entstehung der Studie von Beginn an miterlebt. Für ihn ist die Studie „ein bahnbrechendes Dokument“ und das Wirken des Arbeitskreises eine „Frucht von guter ökumenischer Erfahrung seit 1946“. Damals sei die Frage nach dem Einenden der beiden christlichen Kirchen drängender gewesen, als die nach dem Trennenden. Immer wieder habe sich der Arbeitskreis mit theologisch fundierten Reflexionen wichtigen ökumenischen Herausforderungen gestellt. Dabei sei immer auch die pastorale Praxis in den Blick genommen worden. Die Schriften des Arbeitskreises wollen dabei nie polarisieren, sondern vielmehr mit reflektierten Argumenten überzeugen.

Für ein historisches Dokument hält Volker Leppin, der evangelische wissenschaftliche Leiter, die Studie. Sie treffe gemeinsame theologische Aussagen, greife unterschiedliche Traditionen auf und versöhne sie miteinander.

Bischof Dr. Georg Bätzing hat als Nachfolger von Karl Kardinal Lehmann vor einem Jahr den bischöflichen Vorsitz im ÖAK übernommen und an der Endredaktion des Textes mitgewirkt. Er trage den Text als Frucht des ökumenischen Dialogs vieler Jahre mit und schließe sich dem Votum der Theologen an. „Ich sehe darin einen wichtigen und gangbaren Schritt auf dem Weg hin zu einer sichtbaren Einheit unserer beiden Kirchen“, so Bätzing. Damit das Votum des Arbeitskreises die Praxis verändere, brauche es die Rezeption durch die beteiligten Kirchen, konkret für die katholische Kirche durch das Lehramt. Die Argumente sollten erwogen, kritisch geprüft, ergänzt oder auch erwidert werden. Er hoffe zudem, dass das Votum bereits mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt zu einer solide begründeten und zugleich vorsichtig verantwortbaren Öffnung der bisherigen Praxis beitragen könne. „Das Einzige, was ich mir in dem nun beginnenden Diskussionsprozess nicht vorstellen kann, ist ein apodiktisches: so nicht! Dann werde ich zurückfragen: Wie denn dann? Wie denn anders?“, sagte der Limburger Bischof.

Homepage: bistumlimburg.de

 

Osterkerze für die Erlöserkirche

© Foto: Uwe Lange

Wie es nun schon viele Jahre Tradition ist, überreichte Frau Walter, die Vorsitzende des Ortsausschusses des Kirchorts St. Marien, im Osternachtgottesdienst eine Osterkerze an die Vertreter des Kirchenvorstands der benachbarten evangelischen Erlöserkirchengemeinde. Dort wird sie nun zu jedem Gottesdienst im Altarraum entzündet, bis Ostern 2020.

Ökumenischer Weltgebetstag 2019 in der Gedächtniskirche

Rückblick auf den Weltgebetstag 2019

 

Ökumenische Friedensgebete

Im Januar fand das Ökumenische Friedensgebet auf dem Vorplatz der St. Marienkirche statt, wo sich die Teilnehmer um das Friedenslicht aus Bethlehem versammelten.

Der nächste Termin ist am Freitag, dem 10. Mai, um 17 Uhr, wiederum auf dem Vorplatz vor St. Marien.

 

O komm - eine Vigil im Advent

Freitag, 7. Dezember, 20 Uhr im Raum der Stille (ehem. Taufkapelle in der Apsis) der Erlöserkirche

EIn meditiativer Gottesdienst: in Dunkel und Licht, mit Gesängen und Musik, in Klang und Stille

Liturgie: Haus der Stille, Johannes Sell

Musik: Susanne Rohn

Vigilen - Nachtwachen - bezeichnen ursprünglich das nächtliche Stundengebet, das vor allem eine Zeit des Lesens und Meditierens ist. Längere Lesungen wechseln sich ab mit Psalmengesängen und Responsorien, Gesängen, die dem Klang einzelner Worte meditierend lauschen. Phasen der Stille geben Raum, das Gehörte nachklingen zu lassen. Elemente der abendlichen Lichtfeier, wie sie in der Alten Kirche geübt wurde, rahmen die Vigil.

Im Advent hören wir auf Texte der Verheißung des kommenden Heils. In drei der sogenannten O-Antiphonen verdichten sich die Lesungen und lassen es erwartend-staunend hören: O komm!

Ökumenischer Gottesdienst zum Bad Homburger Sommer

Pfarrer Johannes Hoeltz, Pastoralreferentin Sylvia Lins, Pastor Harald Kufner und Pfarrer Rüdiger Guckelsberger teilten sich Liturgie und Predigt.

Der Ökumenische Gottesdienst zum Abschluss des Homburger Sommers wurde in diesem Jahr auf dem Vorplatz der Marienkirche gefeiert. Da er mit dem Kirchweihfest von St. Marien zusammenfiel, war als Thema „Jesus und Maria“ gewählt worden. Die mitwirkenden Vertreter der Kirchengemeinden der Stadt betrachteten abwechselnd zwölf Stationen (12 „Bilder“) aus dem Leben der Mutter Jesu, die in den Evangelien häufig nur angedeutet sind, und zeichneten so ihren Weg von der Mutter zur Jüngerin ihres Sohnes auf.

Gemeinsamer Pfingstgottesdienst in der Erlöserkirche

Freundeskreis Haus Mühlberg

Wir sind Christen der Gemeinden der Erlöserkirche und St. Marien und arbeiten ehrenamtlich im und für das Haus Mühlberg. Acht engagierte Christen beider Gemeinden haben 1993 diesen Freundeskreis gegründet. Heute teilen sich zwanzig Ehrenamtliche die anstehenden Arbeiten im Haus Mühlberg. Dabei werden sie von den hauptamtlichen Mitarbeitern tatkräftig unterstützt.
Größtenteils haben wir unser Berufsleben hinter uns und nutzen einen Teil unserer gewonnenen Freizeit für dieses Engagement, das uns sehr viel Freude bereitet.

Neben dem Frühstück für Wohnsitzlose montags, mittwochs, donnerstags und freitags, engagiert sich der Freundeskreis auch in weiteren Bereichen. In Einzelfällen leisten wir in Abstimmung mit den Sozialarbeitern auch individuelle Hilfe für  notleidende Wohnsitzlose und obdachlose Menschen.

Mit unserer Arbeit möchten wir Brücken bauen zwischen den Gästen und Bewohnern des Hauses Mühlberg und den Gemeinden von St. Marien und der Erlöserkirche. Es ist uns dabei wichtig zu zeigen, dass auch wohnsitzlose Menschen zu uns gehören und unserer Obhut anvertraut sind.

Im 25. Jahr seines Bestehens sucht der Ökumenische Freundeskreis weitere Helfer, da krankheits- oder altersbedingt immer wieder Ehrenamtliche ausscheiden. Interessenten wenden sich bitte an die Leiterin des Hauses Mühlberg, Claudia Kück-Jorkowski, Telefon: 06172 139993-11 oder per E-Mail kueck-jorkowski@caritas-hochtaunus.de oder an einen ehrenamtlichen Mitarbeiter, z. B. Thomas Forster, E-Mail info@thomas-forster.com
Wenn Sie unsere Arbeit und unser Engagement finanziell unterstützen wollen, können Sie Ihre Spende auf das Konto des ökumenischen Freundeskreises gerne überweisen. Taunussparkasse IBAN DE19 5125 0000 0001 9121 51, BIC: HELADEF1TSK, Stichwort: Ökum. Freundeskreis Mühlberg

Ökumenische Selbstverpflichtung

Im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 unterzeichneten am Pfingstfest in einem Ökumenischen Gottesdienst in der Erlöserkirche Pfarrer Werner Meuer, Pfarrerin Astrid Bender, Pfarrer Johannes Hoeltz, Dr. Gerd Brücks und Michaela Walter für den Pfarrgemeinderat St. Marien und Petra Kühl für den Kirchenvorstand der Erlöserkirchengemeinde folgende Ökumenische Selbstverpflichtung: