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Im "Rückspiegel"

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Auf ein Wort ...

Im Gespräch mit Pfarrer Abdo Bou Daher

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In stillem Gedenken

Pfarrei St. Marien nimmt Abschied von Pfr. Heribert Schmitt

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Fotogalerie der Ministrantenwallfahrt

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Gedenkstein für Herz-Jesu-Kirche

Am Dienstag den 31. Juli 2018  wurde ein
Gedenkstein für die ehemalige katholische
Herz-Jesu-Kirche in Seulberg verlegt.

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Gottesdienst an der Kirchenruine Landstein

Kirche unterwegs - mitten im Taunus

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Nach über zwei Jahren Renovierung konnte die Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf das traditionsreiche Schwesternhaus in der Gemeinde St. Johannes in Kirdorf mit einem festlichen Gottesdienst wieder eröffnen. Die Pfarrei traf sich am 17. Juni 2018 zum gemeinsamen Pfarreigottesdienst im neu gestalteten Innenhof des Schwesternhauses im Herzen des Bad Homburger Stadtteils Kirdorf.

Die Prozession der Messdiener, der Vereine mit ihren Vereinsfahnen, der liturgischen Dienste und der Priester der Pfarrei zog von der Johanneskirche durch Alt-Kirdorf  in den Innenhof des nun neu genannten „Gemeindezentrum Schwesternhaus“. Über 400 Christen hatten sich dort versammelt, um dieses Ereignis genau 144 Jahre nach der Einweihung des damals von Kirdorfern erbauten Schwesternhauses am 24. Juni 1876 durch den damaligen Bischof Wilhem Emanuel von Ketteler, zu erleben. Damals errichteten die Katholiken Kirdorfs in Eigeniniative innerhalb zweier Jahre Bauzeit das Haus der Schwestern der Göttlichen Vorsehung, die über 100 Jahre von diesem Ort aus in Sozialarbeit, Kindergarten und gelebter Spiritualität segensreich wirkten. 

Im ersten Teil der Renovierung wurde der Saal des Gemeindezentrums Schwesternhaus, der frühere Kindergarten, renoviert. Die Fenster, die Elektrik, die Türen, der Eingangsbereich, und die Toiletten wurden erneuert  und eine neue Küche eingebaut. Der Korpus des Altarkreuzes aus dem ehemaligen Gemeindezentrum St. Franziskus konnte im nun neu benannten Elisabethensaal einen würdigen Platz finden.

Die Bücherei St. Johannes hat im Anbau des Schwesternhauses schon seit einem Jahr einen hellen und freundlichen Ort erhalten. In zwei Stockwerken sind ca. 2.000 Medien zur Ausleihe untergebracht. Außerdem ist die neu gestaltete Bücherei Ort literarischen Lesungen und Veranstaltungen für Familien.

Daneben in einer denkmalgeschützten ehemaligen Liegehalle, konnte ein Raum für die Proben der drei Gemeindebands geschaffen werden. 

Das Haupthaus wurde 2017/2018 kernsaniert. Die Fenster in allen drei Etagen mussten nach Vorschriften des Landesdenkmalamtes erneuert werden. Der kleine Pfarrsaal, nun Kolpingsaal genannt, wirkt nach der Renovierung nun heller und freundlicher. Für diesen Raum der Gemeinde wurde ein von der Kirdorfer Kolpingfamilie eigens in Auftrag gegebenes Bild des seligen Adolph Kolping mit der Johanniskirche geschaffen.

Die Kapelle des neu renovierten Gemeindezentrums wurde von der Augsburger Künstlerin Anne Hitzker-Lubin nach heutigem liturgischem Gesichtspunkten neu gestaltet.

Die farblich veränderte Apsis ziert ein altes Triptychon aus der Vorgängerkirche der heutigen St. Johanniskirche  aus dem 15./16. Jahrhunderts. Es ist der obere Teil eines Sakramentshauses, das in der Wand eingelassen war und zeigt Symbole der Passion Jesu. Es stellt das älteste sakrale Kunstwerk der Pfarrei dar.

Altar um Ambo (Lesepult) wurden mit reduzierten Formen aus dunklem Stahl neu geschaffen und passen sich der Farbgebung der Gesamtkapelle sensibel an. Das frühere Kreuz der Kapelle, die Marienstatue, der frühere Tabernakel und das Weihwasserbecken wurden von der Künstlerin farblich neu gestaltet, so, dass diese Objekte als Einheit wirken. Sechs neue variable Bänke lassen verschiedene Gottesdienstformen in diesem Raum zu. 

Die fünf antiken Fenster im Altarraum konnten durch großzügige Spenden aus der Gemeinde restauriert werden. 

Im ersten Stock des Gemeindezentrums Schwesternhaus sind fünf Versammlungsräume eingerichtet, die primär für pfarrliche Veranstaltungen genutzt werden. Darüber befindet sich die Wohnung des Hausmeisterehepaars.

Der achteckige Turm des Schwesternhauses birgt eine alte Glocke in einem neu konstruierten Holzglockenstuhl und konnte nun nach Jahrzehnten wieder „zum Leben erweckt werden“. Sie erklingt in dem kreuzbekrönten Turm künftig wieder zu Gottesdiensten in der Kapelle.

Der Hof des Schwesternhauses gestaltet sich in zwei Ebenen mit einem großzügigen barrierefreien Zugang zu den Gebäuden. 

Am Ende des Festgottesdienstes am 17.Juni 2018 in Anwesenheit von Landrat Ulrich Krebs, Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Architektin Anja Schäfer und der Künslerin Anne Hitzker-Lubin und allen Seelsorgern der Pfarrei konnte Pfarrer Werner Meuer das Haus und die Kapelle segnen und so seiner neuen Bestimmung als Begegnungszentrum der Menschen der Pfarrei und der Stadt Bad Homburg zusammen mit dem Pfarrgemeinderat übergeben.

 

 

 

Christi Himmelfahrt auf dem Herzberg

 

Zum 2. Mail feierte die Pfarrei mit Mitgliedern aus allen
Gemeinden den Himmelfahrtsgottesdienst unter freiem
Himmel. Auch wenn es ein wenig stürmisch und frisch
war, so war es doch wieder ein besonderes Erlebnis.

 

 

 

 

Kizel 2018

Rückblick Kinderzeltlager 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Sonntag, 1. Juli 2018. Gleich beginnt der Gottesdienst in der Sommerfreizeit „Kinderzeltlager“. Im ausgewählten Schrifttext aus dem Brief des Apostels Pauls an die Christen in Korintherbrief heißt es:

„Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.

Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. … Jedem aber wird der Geist Gottes geschenkt, damit er anderen nützt.“ (1 Kor 12)

Das „Kizel“ steht dieses Jahr unter dem Thema „Disney“ und bei der Frage nach der inhaltlichen Gestaltung kam mir der oben genannte Text in den Sinn. „Gnadengaben“ sind Geschenke, Talente, die uns – nach religiösem Verständnis - Gott „in die Wiege gelegt hat“. Man kann persönlich Comicfiguren lieben oder nicht (ich gehöre eher zu den Letzteren), aber ohne die Ideen und die Zeichnungen von Walt Disney wäre die Welt um vieles ärmer. Unendlich viele Menschen haben sehr große Freude daran, vielen dient die Arbeit daran zu ihrem Lebensunterhalt.

Nicht zuletzt ist das Thema „Disney“ ein wunderbares Thema für eine Kinderfreizeit. Lagerleiter und Gruppenleiter*innen haben sich u.a. in einem eigenen Wochenende vor Ort in Coburg darauf vorbereitet. Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist kreativ gestaltet. Die klassischen Spiele des Kizel werden verbunden mit dem Thema. Es ist mir immer eine tiefe Freude zu sehen, wie die Gruppenleiter*innen in ihrer Aufgabe wachsen, sich entfalten, Verantwortung übernehmen, ihre ganz unterschiedlichen Begabungen einbringen und alle gemeinsam zu einem großen Team werden, das – zum Nutzen aller - natürlich auch geführt werden will (in diesem Jahr 3 Lagerleiter und 18 Gruppenleiter*innen) Seit meiner eigenen mündlichen Abiturprüfung zu „Zielen und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ ist mir das die wesentliche Motivation dafür, die Jugendlichen Leiter*innen in ihrer Aufgabe zu begleiten und zu unterstützen: Kirche ermöglicht es ihnen, auf guter Grundlage und in einem die Qualität sichernden Rahmen ihre Geistesgaben und damit sich selbst zu entdecken, auszuprobieren, zu entwickeln. Ich bin stolz auf die Gruppenleiter*innen! Und ich freue mich über die zahlreichen (15) „Hilfsgruppenleiter*innen, die in den nächsten Jahren ihren Weg als Gruppenleiter*in gehen werden.

Danke sage ich auch allen anderen, die ihre Geistesgaben zum Wohle des Kizel eingebracht haben: Allen voran dem Küchenteam für 10 Tages-Engagement (!), dem Fahrer des Lkw, dem Sponsor des „Ducato“ und allen, die uns unterstützt haben!!!

Der diesjährige „Kizel-Gottesdienst“ hat all das deutlich werden lassen – Leiter*innen und Teilnehmer haben ihn wie immer höchst kreativ gestaltet.

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